Wir über uns

30 Jahre Verein zur Erhaltung der Klosterruine Beselich e. V.

1985 - 2015

Im Schatten der viel besuchten Wallfahrtsstätte wurde die Klosterruine zu einem Stiefkind, um das sich niemand mehr kümmerte. Viele Jahre versuchte eine Interessensgruppe, unter der Führung des evangelischen  Schupbacher Pfarrers Erich Dienst, die Klosterruine vor dem endgültigen Verfall zu retten.
Dass die Klosterruine Beselich vor dem Verfall gerettet werden konnte, ist im wesentlichen Pfarrer Erich Dienst zu verdanken. Doch dies war ein langer und beschwerlicher Weg, der 1974 seinen Anfang nahm.
Nach endlosen Bemühungen von Pfarrer Dienst wurden die Klosterruine Beselich und der Hospitalbau endlich am 25. März 1980 durch das Landesamt für Denkmalpflege unter den Schutz des Denkmalschutzgesetzes gestellt.
Mit Aufrufen in verschiedenen Zeitungen und durch Mundpropaganda baute Pfr. Dienst eine Interessensgruppe auf, deren Ziel es war, auf die Erhaltung und Sanierung der Klosterruine Beselich hin zu arbeiten. Der zwischenzeitlich gegründete gemeinnützige „Verein zur Erhaltung der Klosterruine Beselich e.V.“ konnte durch einen Erbpachtvertrag die Klosterruine Beselich  in seine Trägerschaft übernehmen. Mit erheblichen Kosten und unzähligen freiwilligen Arbeitseinsätzen konnte der Verein die Klosterkirchenruine Beselich vor dem Verfall retten und somit  ein einzigartiges romanisches Bauwerk der Nachwelt erhalten.
Seit der „Verein zur Erhaltung der Klosterruine Beselich e.V.“ auf Initiative von Pfarrer Dienst 1985 im Schupbacher Pfarrsaal gegründet wurde, gab es für den Verein sehr viel Arbeit und sehr viele Probleme. Auch wenn die großen Restaurierungsarbeiten vor einigen Jahren abgeschlossen wurden, bleibt dennoch für die Zukunft viel Arbeit. Die Klosterruine Beselich ist ein Pflegefall, der ständig unterhalten werden muss.
Ohne die vielfältige Unterstützung der unermüdlichen und ehrenamtlichen Helfer, ohne deren kostenlose und tatkräftige Hilfe, hätte die Klosterkirchenruine nicht vor dem Verfall gerettet werden können.
Diesen Helfern gilt ein besonderer Dank!